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TSC
Aktuell
Nr. 85

August
1998

Seite 3

Liebe TSC-Familie
Unser 3. Spiel- und Sportfest war richtig toll. Unsere schicken Schirme waren dabei geradezu ein Symbol: Unter dem Schirm des TSC finden sich junge Familien, Senioren, Kinder und Erwachsene und sind fröhlich. 
Doch, was uns die Fotos zeigen, ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite sieht es wohl nicht so rosig aus in einigen unserer Abteilungen. Mitgliederschwund, vakante Vorstandspositionen, die nicht zu besetzen sind, weil keiner mehr zu ehrenamtlicher Arbeit bereit ist, die Frage "Was kriege ich dafür, wenn ich mithelfe?" und die mangelnde Bereitschaft zur Aufnahme und Betreuung junger Menschen, alle diese schweren Vereinskrankheiten bedürfen dringend der Behandlung. Aber wie behandeln? Hierzu sind alle Vereinsmitglieder aufgerufen. Unser recht geringer Monatsbeitrag setzt selbstverständlich Mitarbeit im Verein voraus, er schließt sie ein. Denn sonst müßten wir Beiträge in Fitness-Studio-Höhe nehmen, um den Mitgliedern ein sportliches Angebot mundgerecht vorsetzen zu können. Sport, Spiel, Spaß und Geselligkeit wollen organisiert und verwaltet sein, das macht Arbeit, kostet Zeit. Wenn dies nicht ehrenamtlich geleistet werden kann, muß es bezahlt werden - aus den Beiträgen der Mitglieder. So einfach ist das! 
Allen unseren Wettkämpfern und Spielern wünsche ich eine gute Herbstsaison mit vielen Erfolgen und besten Ergebnissen. Aber denkt daran, Sport ist nicht Tabellenplatz und Siegpunkte. Sport ist mehr. 
Eure Renate Henningsen-Penski
Unser 3. Spiel- und Sportfest
Wie jedes neue Geschäft am Platze sich erst etablieren und einführen muß, so hat auch jede neue Aktivität im Verein erst eine Anlaufphase und Bewährungsprobe zu bestehen. 
Bei den Vorbereitungen zu unserem 3. Spiel- und Sportfest konnte es einem schon grauslich werden, wieviele Helfer nicht zur Verfügung standen, wer alles die Werbezettel nicht verteilt 
hatte, wo überall die Plakate nicht aufgehängt waren. Zudem war wieder Gewitter angesagt: 
alles wie in jedem Jahr vorher! Mit dern festen Vorsatz im Herzen, nicht noch einmal so etwas auf die Beine zu stellen, wenn denn so wenig Unterstützung und Bereitschaft besteht, machte sich ein kleines Häuflein Getreuer am Sonnabend, 27.6. um 10.00 Uhr auf den Weg, Autos zu beladen und den Transport zum Veranstaltungsort durchzuführen. Und siehe da! Der Hausmeister war da und fragte, was er noch tun könne, das Bier war da, der erste Helfer stand bereit und die Sonne schien. Nach und nach trafen die Abteilungen Volleyball, Schwimmen, Handball und Leichtathletik ein und bauten ihre Stände auf. Aus den zugesagten 3 Kuchen waren schließlich 20 geworden, auf "4. Frauen" ist eben auch Verlaß. 
Und dann strömten die Besucher nur so, die Spielkarten für die Kinder waren längst ver- 
braucht, da war immer noch Nachfrage. Bier und Faßbrause floß, die Kuchen waren zum 
Schluß alle weg, Suppe und Würstchen ebenfalls. Sehr umlagert war der Gesundheitsstand 
der KKH. Hier ein besonderer Dank an Cesur für die Vermittlung und Danuta für die Betreu- 
ung. Der 4-teilige Fitness-Test, den Peter (mit den Schwimmern) ausgedacht und durchgeführt hatte, fand großen Anklang. Wir sagen es hier noch einmal gern: er war auch für die Erwachsenen ein echter Test. Danke Peter, Du hast dem Fest zum wahren Titel verholfen. Die Aerobic- und Jazz Dance-Gruppe aus der Schule am Regenweiher zeigte uns einen Ausschnitt aus ihrer Arbeit. Vielen Dank dafür, Ihr wart. eine echte Bereicherung unseres Festes. Wieder einmal stellten wir fest, daß der Hof der Bruno-Taut-Schule bestens geeignet ist. Kein Platz hätte für unsere ganzen Vorhaben schöner sein können. 
Als Fazit bleibt zu sagen, daß alle, die dabei waren, und es waren viele, ein gutes Angebot 
bekommen haben an Spiel, Sport, Spaß und Geselligkeit. Schade für alle, die nicht dabei 
waren. Sie haben einen Tag richtig schönes Vereinsleben verpaßt. 
Noch einmal ein herzliches Dankeschön allen Helfern. Ihr werdet mir zugeben: außer Arbeit 
hat es auch Spaß gemacht. 
He-Pi
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