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Aktuell
Nr. 87

Januar
1999

Seite 18

Antrieb wird die Wasserkraft auf Schwungräder übertragen. Wir konnten uns die Anlage leider nicht ansehen, da die Saison bereits beendet war. Nun waren die schönen Tage auch schon vorbei, es hieß wieder Koffer packen. Am nächsten Montagmorgen fuhren wir dann in Richtung Heimat. Unser Fahrer Herbert wollte uns eine Freude machen und legte nun die Rückfahrt durch die Pommersche Seenplatte, aber leider, leider konnten wir durch den Nebel nur die Schönheit der Landschaft ahnen. Aber auch die Zeit verging schnell. Marianne und Heinz hatten sich ein Berlin-Quiz für uns ausgedacht. Das war nicht so leicht. Zufrieden sind wir gegen 20.00 Uhr wieder zu Hause eingetroffen.
Allen Sponsoren und Spendern, die mit zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben, an dieser Stelle nochmals Vielen Dank.
Unser ganz besonderer Dank auch an unseren "CONNY" für seine Mühe.
Last not least, Peter, daß war mal wieder eine wunderbare Reise. Mach' bitte weiter so.
Ingrid Liebig

Die Redaktion und die Prressewartin entschuldigen sich für dieses kleine Mißgeschick.....NK

Hessisch Oldendorf - Wir sind zurück oder:
wieso man Polonaisetanzen nur in Hameln lernen kann...
Am 30. Oktober 1998 fanden sich (von anfangs 16 Angemeldeten) immerhin 12 mutige "Oldies but Goldies" im Horstweg (Hessisch Oldendorf) ein, um dort gemeinsam ihre Erinnerungen aufzufrischen.
"Oldies but Goldies" sind ehemalige und teilweise inzwischen wieder eingetragene Vereinsmitglieder, die ihre Jugend in der Schwimmabteilung des TSC verbrachten und somit jedes Jahr unter Pietzes Obhut die Weihnachtsferien und den Jahreswechsel im Jugendheim im Horstweg verlebten. Leider konnten wir nicht mehr alle Langjährigen für dieses Wochenende gewinnen - vielleicht beim nächsten Mal.... - und es wird ein nächstes Mal geben!
Der Initiator dieser wunderbaren Idee war unser aller Pietze, der uns dann auch vor Ort mit einem köstlichen Büfett und ausreichender Getränkeauswahl empfing. Beim Essen wurden wir wieder alle "warm" miteinander, denn einige hatten seit inzwischen über 15 Jahren keinerlei Kontakt. mehr. Wir freuten uns sehr, als die uns allen bekannten Herbergseltern, Victor und Erika Potempa, vorbeischauten. Es gab viel zu erzählen, lustige Anekdoten, viele frühere Streiche und auch Eigenheiten, die viele von uns vergessen hatten, wie z.B. der "chen-'Tag" und der "Mützentag". Unter schallendem Gelächter verfolgten wir die zauberhaften Super-8-Filme (die Pietze damals aufgenommen hatte), in denen wir uns und viele der Daheimgebliebenen (fast) wiedererkannten. Da wir uns auch um Musik aus dieser Zeit gekümmert hatten, dauerte es nicht lange, bis wir die damaligen Tanzschritte des sog. "Memphis" übten, der uns die ganze Zeit über weiter beschäftigen sollte. (Wißt ihr geschätzten Leser eigentlich, wie schwer es ist, alle diese alten Titel aufzutreiben? - also, solltet Ihr diesbezüglich mal Unterstützung brauchen, wendet Euch an die "ObG's"). Der erste Abend wurde dann mit. Bettenbeziehen und mit Wie-soll-ich-bloß-in-diesem-Etagenbett-schlafen? und viel Spaß beendet.
In alter Tradition half uns die Weckmusik beim morgendlichen Aufstehen. Da wir ja nun - im Gegensatz zu früher - als Männchen und Weibchen gemeinsam auf einem Gang lebten, herrschte reges Treiben auf dem Flur und es gibt Fotodokumente, die belegen, daß sich auch in den Waschräumen nichl allzuviel verändert hatte. Und dann - doch! - da fehlte etwas: die obligatorische Kuhglocke, mit der die hungrige Meute früher von den Teilnehmern, die Küchendienst hatten (und somit früher als alle anderen aufstehen mußten), zum Frühstück gerufen wurden. Und noch etvvas vermißten wir dann alle schwer: den "Tagesplan", der sonst immer für uns Teilnehmer aushing. Somit entfiel auch das Anstellen an der "Taschengeldkasse", denn nach dem Frühstück war "Stadtgang" in Hameln angesagt. Dort bummelten wir bei Sonnenschein durch die Altstadt, machten viele, viele Gruppenfotos und Schnappschüsse, bis wir Musik orteten! Die Pafiümerie "Douglas" beschallte die Fußgängerzone, aber so richtig kam

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