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Aktuell
Nr. 88

April
1999


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Liebe TSC Familie,
der Frühling hat seinen Einzug gehalten und mit neuem Mut wollen wir die Aufgaben des
Sommerhalbjahres angehen.
Da ist zunächst einmal die erfolgreich durchgeführte Jahreshauptversammlung, die leider dies-
mal nicht so gut besucht war wie in den Vorjahren. Ob es nun am Zeitpunkt lag, irgendwann
paßt es halt allen nicht, ob daran, daß man für Nachwahlen erst gar nicht durch Präsenz in
Versuchung kommen wollte mitzutun, oder ob man nicht dabei sein wollte, wenn die Verwal-
tungsabgabe erhöht werden soll ... - egal! Die Jahreshauptversammlung ist ein demokratisches
Muß, daß in jedem Jahr im März wieder ansteht. Und man sollte daran teilnehmen, weil
nämlich Demokratie im kteinen wie im großen etwas Unverzichtbares ist, wenn die Begriffe
Recht, Mitbestimmung, Gerechtigkeit und Menschenwürde nicht nur hohle Wörter sein sollen.

Ja, die Verwaltungsabgabe ist auf Antrag des Vereinsvorstandes, allerdings in Abänderung
zum 1.1.2000, um 0,60 DM pro Mitglied und Monat erhöht worden. Die stagnierende Mit-
gliederzahl, die niedriger ausfallenden Zuwendungen und das Vorhaben einer Geschäftsstelle
für den Verein machen das umso nötiger, als ja kaum noch jemand bereit ist, ehrenamtliche
Arbeit für den Verein zu übernehmen. Letztes und bestes Beispiel: Für die kleine Badminton-
Abteilung fand sich kein 3köpfiger Vorstand, um die 21 Mitglieder selbst zu verwalten. Und:
für die freien Positionen 2. Vorsitzende/r, stellv. Finanzwart/in und Veranstaltungswart/in fand
sich in der Jahreshauptversammlung auch niemand. Ehrenamtliche Arbeit ist scheinbar nicht
beliebt, vielleicht ist das ja auch nicht mehr "in". Umso mehr brauchen wir eine Geschäftsstel-
le, ein Vereinsmanagement, damit wir weiterhin unseren Mitgliedern ein attraktives Angebot
machen können.
Ubrigens, wer bei uns vielleicht doch mitarbeiten will, das nächste Spiel- und Sportfest am
26. Juni gibt beste Gelegenheit.
Das solltet Ihr nicht versäumen.

Mit herzlichen Grüßen
Renate Henningsen-Penski,
1. Vorsitzende

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