Inline-Basketball-Turnier Hamburg

Aufgrund der geringen Verbreitung von Inline-Basketball Teams, finden Turniere nur ein- bis zweimal alle ein bis zwei Jahre statt. Daher ist die Vorfreude bei allen Teams umso größer, wenn zu einem Turnier eingeladen ist. Da sich die Teams nur zu den Turnieren sehen, ist so ein Turnier auch immer so etwas wie ein Familientreffen.
Am 30.6.2018 war es endlich wieder so weit. Die Hamburger hatten zum Turnier eingeladen und acht Teams kamen – Hamburg (zwei Teams), Köln (zwei Teams), Sigmaringen (zwei Teams), Berlin und Amsterdam. Wir sind mit sechs Spielern aus Berlin angereist, wovon es für drei Spieler das erste Inline-Basketball-Turnier war, an dem sie teilnahmen. Zusätzlich erwarteten wir in Hamburg unseren “Überraschungsspieler” – ein Freund einer unserer Spieler lebt in Hamburg und sollte uns beim Turnier unterstützen. Wir waren alle sehr gespannt, da wir mit unserem Hamburger Gastspieler noch nie vorher zusammen gespielt hatten. Wir wussten lediglich, dass er Skaten und Basketball spielen konnte, die Sportart “Inline-Basketball selbst hatte er zuvor jedoch noch nie ausprobiert. Um 13 Uhr trafen wir alle in der Uni-Halle in Hamburg ein, konnten uns etwas einspielen und um 14 Uhr ging es los. Das Turnier wurde in zwei Gruppen ausgetragen, so dass wir mit unserem Team vier Spiele zu spielen hatten. Obwohl sich unser Gastspieler fantastisch in unser Team einfügte, waren wir mit unseren ersten Spiel gegen Hamburg, beim dem wir deutlich unterlagen, nicht sehr zufrieden. Wir mussten einsehen, dass unser Zusammenspiel nicht sehr gut war, wir viel zu hektisch und aufgeregt agierten und infolge dessen, viel zu viele (erfolglose) Alleingänge versuchten.

Nachdem wir das erkannt hatten, bemühten wir uns, mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen, mehr miteinander zu spielen und das hektische und ziellose Ball-auf-den-Korb-abwerfen zu vermeiden. Die neue Strategie zahlte sich aus. Wir verloren zwar auch unser die anderen beiden Spiel gegen Sigmaringen & Köln, aber der Punkteunterschied war nicht mehr ganz so deutlich. In unserem letzten Spiel spielten wir gegen den Letztplatzierten aus der anderen Gruppe um den 7. und 8. Platz. Wir hielten uns erneut an die vereinbarte Spielstrategie und konnten das Spiel für uns entscheiden. Unser erzielter 7. Platz war sicher verdient, aber wir haben unsere Schwächen erkannt und sind hochmotiviert, bis zum nächsten Turnier daran zu arbeiten.
Neben den Spielen im eigenen Team, unterstützten einige unserer Spieler andere Teams, wenn diese in kleiner Besetzung zum Turnier angetreten waren. Auch das war spannend und machte großen Spaß. Fantastisch war auch das spontan umgeänderte Spiel um den 3. und 4. Platz. Dieses Spiel hätte zwischen den beiden Kölner Mannschaften ausgetragen werden müssen.

Die Organisatoren setzen dieses Spiel dann aber so um, dass die Kölner zusammen ein Team bilden sollten, und alle, die noch Lust hatten zu spielen, als gemischtes Team dagegen antreten konnten. Das sorgte für viel Freude auf beiden Seiten. Der krönende Abschluss des Turniers war das Finale, das zwischen Hamburg und Amsterdam ausgetragen wurde. Auch in diesem Jahr, ging der erste Platz an Amsterdam.
Mit der Siegerehrung um 19 Uhr fand das Turnier seinen Abschluss, nicht aber das “Familienfest”. Wir trafen uns alle um 21 Uhr im Blockhaus an den Landungsbrücken zum Essen und Quatschen und zogen danach noch durch verschiedene Clubs und Bars. Einige waren noch bis 5 Uhr auf den Beinen und machten in den Morgenstunden sogar noch einen kleinen Besuch beim Hamburger Fischmarkt.
Das Turnier und der Abend danach haben uns sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an das Hamburger Team für die Organisation. Es war toll und wir freuen uns schon auf das nächste Turnier am 7. Oktober in Koblenz. Vielleicht unterstützt uns ja auch wieder unser Hamburger Gastspieler – wir würden uns freuen! FB