LA – Berliner Hallenmeisterschaften

Am 20./21. Januar fanden die Einzelmeisterschaften in der Halle sowie die Winterwurfmeisterschaften statt. Unser einziger U16er, Valentin, sollte dort, verstärkt durch Caro, die TSC-Fahne hoch halten. Am Vorabend musste sich Caro leider mit Fieber krankmelden, was unsere Starteranzahl um 50 % dezimierte. Aber auch das gehört zu einem Wettkämpfer einer Individualsportart dazu, dass es manchmal ohne mannschaftliche Verstärkung gehen muss. 

Samstag: Valentin durchsprintete die 60m in der Halle in persönlicher Bestzeit, was ihn prompt ins A-Finale brachte. Danach Wechsel zum Stabhochsprung. Hier lief es ebenfalls wirklich gut. Zugegebenermaßen rechneten wir mindestens mit einem Podestplatz. Dass es aber so gut läuft und dabei auch noch die ein Jahr ältere Konkurrenz übertrumpft wird, hatten wir gehofft, aber nicht wirklich geglaubt. Kurzum Platz 1, Goldmedaille und Berliner Hallenmeister im Stabhochsprung. Nach der Goldmedaille im Vorjahr, ein schöner Start ins neue Jahr.
Das A-Finale im Sprint verlief dann weniger spektakulär.

Nächster Tag:
Um sich um 09:30 Uhr, auf einem Sonntag, bei Minusgraden, auf einem Sportplatz einzufinden und Disken und Speere durch die Gegend zu werfen, dafür bedarf es schon einer gehörigen Portion  Enthusiasmuses oder die Aussicht auf eine Medaille. Und wie heißt es so schön, Hochmut kommt vor dem Fall, in dem Fall, der Fall des Diskuses. Bei so vielen Fällen, ist klar, dass das auf keinen Fall geklappt hat. Platz 4, Blechmedaille und die Erkenntnis, wenn’s nicht läuft, läuft es nicht.

Blieb noch der Speerwurf. Hier lief es im Gegensatz zum Diskus wieder sehr gut, was dann trotz der neuen Länge und des höheren Gewichts des Speers, in der U16, zu Gold führte.

Fazit: Der Januar ist noch nicht zu Ende und die Leichtathletikgruppe hat schon zwei Berliner Meistertitel zum TSC geholt. Das Jahr fängt ja gut an.