Der TSC Berlin auf dem Weg zum Kinderschutzsiegel

Im November 2025 haben wir beim Landessportbund Berlin den Antrag zum Erwerb des Kinderschutzsiegels gestellt. Damit wollen wir als Verein aktiv Verantwortung für den Schutz von uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen vor jeder Art von Gewalt übernehmen.

Das Kinderschutzsiegel dient dazu, in unserem Verein ein strukturiertes Konzept zum Kinder- und Jugendschutz aufzubauen und diese in der Folgezeit auch mit Leben zu füllen. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen und Regen wollen wir dadurch ein engmaschiges Netz schaffen, das insbesondere Kindern und Jugendlichen die Gewähr bieten soll, unbeschwert in unserem Verein Sport treiben zu können. Wir haben in den letzten vierzehn Monaten in einer Kleingruppe daran gearbeitet, den Antrag für das Kinderschutzsiegel vorzubereiten. Hier galt es zunächst, für die Abteilungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ein Risikoprofil zu erstellen. Danach haben wir ein Schutzkonzept erstellt, das unter anderem die Maßnahmen und Regeln beschreibt, mit denen wir zukünftig – auf unseren Verein zugeschnitten – Kinder- und Jugendschutz sichern wollen. Zu diesen Maßnahmen
gehören unter anderem:

  • Anfordern eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses alle vier Jahre von den
    Übungsleitern, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten
  • Regelmäßige Schulungen unserer Übungsleiter nach den Vorgaben des Landessportbund
  • Bestellung eines Kinder- und Jugendschutzbeauftragten, die niederschwellig und vertraulich
    angesprochen werden kann
  • Strukturierter Interventionsplan einschließlich möglicher Sanktionen und Kommunikationsvorgaben an Dritte

Wichtig ist für uns als TSC Berlin, dass wir selbstverständlich sexualisierte Gewalt in unserem Verein zu Wohle der Kinder und Jugendlichen verhindern wollen. Darüber hinaus wollen wir auch, dass andere Formen von Gewalt und / oder Herabsetzung, wie zum Beispiel Mobbing, schikanöse Trainingsmethoden etc. in unserem Verein keinen Platz haben. Wir haben aber auch diejenigen im Blick, die bei uns in der vordersten Linie stehen und unsere Kinder und Jugendlichen betreuen. Auch sie wollen wir schützen, wenn sich ein Vorwurf als unberechtigt erweist.

Dies alles können wir nicht allein „top-down“ vom Vorstand aus sicherstellen. Hierzu brauchen wir vielmehr alle Vereinsmitglieder, aber auch die Erziehungsberechtigten unserer Kinder und Jugendlichen: Die Augen und Ohren offen zu halten, eine ruhige, faire Kommunikation zuzulassen, auch dies ist wichtig, um unser Umfeld sicher und angenehm für alle Vereinsmitglieder, allen voran
unseren Kindern und Jugendlichen, zu gestalten.

Und an dieser Stelle gebührt jetzt ein ganz dickes Dankeschön denen, die die vorbereitenden Arbeiten für den Antrag zum Kinderschutzsiegel geleitet haben: Sabrina Equart, Nicole Natho, Konstanze Strauch, jeweils aus unserer Turnabteilung, und unserem Kinder- und Jugendschutzbeauftragten, Max Sawy.


Der Vereinsvorstand