Während wir im Frühjahr und Frühsommer häufig vom Wetter (Wind, Regen, Kälte) enttäuscht wurden, bescherte uns der Sommerferienbeginn Sonne, Trockenheit und Wärme. Wir konnten das Training also nach draußen verlegen.
Unsere Kindergruppe machte während der Trainingszeiten einen kleinen Ausflug an der Ostkrone. Die Erwachsenen taten es ihr nach – mit einem Abstecher zum Skateplatz in Johannistal und in der Dämmerung zurück am Teltowkanal.
Auch dieses Jahr fuhren wir den Müggelsee-Skate, eine Strecke wegen der Bewaldung perfekt für heiße Tage, und skateten nach langem wieder einmal die Strecke Gleisdreieckpark-Priesterweg und zurück – das letzte Mal waren wir hier 2017.
Erstmalig erprobten wir den Mauerweg im Süden Berlins und waren vom Stadtrand Lichterfelde zur S-Bahn Lichtenrade unterwegs. Auch hier hatten wir, aufgrund der frühen Dämmerung nunmehr Ende August, Taschenlampen und Rücklichter dabei.
Auch das Off-Skate-Training fand zweimal draußen statt, einmal mit Konzentrationsübungen (siehe Bild) am Rudower Dörferblick.
Und unsere Inline-Floorball-Gruppe war auf dem Tempelhofer Feld aktiv und stiftete vorbeikommende Skater- und Skaterinnen an, mit ihnen zu spielen.
Einige von uns, sichere und stadterprobte Inline-Skater und -Skaterinnen, erweiterten im privaten Rahmen unsere Ausflüge und rollten nach diesen noch mit Genuß auf Inline-Skates durch das nächtliche Berlin.
Text: Iris H.


















Nach unserer 1. Mai – Tour auf dem RK7 plante Christian eine Pfingsttour, die für jede/n Teilnehmer/in möglich sein würde.
Unser traditioneller 1. Mai Ausflug ging dieses Jahr in den Fläming. Nach einigen Jahren Pausen wollten wir mal wieder den RK7 entlang skaten.

Nach der zweiten Runde nun gegen den Uhrzeigersinn – hier waren dann schon mehr Skater/innen und Radler/innen unterwegs – kehrten wir im Eichenkranz ein und danach löste sich unsere Runde auf. Wir machten noch einen Abstecher zum Parkplatz am Teichwiesenweg, der eine ganz gute Alternative zum Parkplatz am Skatepoint bietet. Christian rollte noch kurz zum Schwimmbad Elstal und dann skateten wir zu zweit noch eine dritte Runde um den RK2. So legten wir auch dieses Mal unterschiedlich lange Strecken zurück: vom Minimum von 24 bis zu 40,83 km.
Zum Saisonende, dem herbstlichen „Abrollen“, wählte Christian die Strecke an der Schönower Heide, die wir auch in den letzten Jahren immer mal wieder aufgesucht hatten. Guter Asphalt, anfängergeeignet und im Herbst sehr praktisch, weil – trotz der rechts und links liegenden vor Wind Schutz bietenden Wälder – kaum Blattwerk, Früchte oder Ästchen auf den breiten Rad- und Skatewegen lagen. Der Nachteil der Strecke – sie verläuft nahezu vollständig neben Hauptverkehrsstraßen – fiel an diesem Feiertag auch nicht ins Gewicht: das Verkehrsaufkommen war gering. Keine Badegäste oder Biergartenbesucher wollten zum Gorinsee, keine Motorradfahrer knatterten an unserer Strecke entlang. Lediglich leere Körbchen in den Wald tragende Pilzsucher waren (lautlos) unterwegs. Und zur Statistik: 6 Skater, je nach Ausgangspunkt eine Strecke von 20,4 und 24 km, 4 gefundene essbare Pilze, mehr Wolken als Sonne (gut, hier wird die Statistik ungenau), Zufriedenheit. 